Prompto im Vergleich zu klassischen Immobilienportalen
Bauträger stehen regelmäßig vor der Frage, ob sie ihr Budget in klassische Immobilienportale investieren oder auf eine spezialisierte Plattform für Neubauprojekte setzen. Beide Wege haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich aber deutlich in Kostenstruktur, Leadqualität und Funktionsumfang. Dieser Vergleich ordnet die wichtigsten Unterschiede ein.
Fokus: breites Angebot gegenüber Neubauspezialisierung
Klassische Immobilienportale listen Bestandsimmobilien, Neubauprojekte, Mietwohnungen und gewerbliche Objekte nebeneinander. Interessenten für ein Neubauprojekt konkurrieren dort mit einer riesigen Menge anderer Angebote, was die Sichtbarkeit einzelner Projekte verringert.
Prompto konzentriert sich ausschließlich auf Neubauprojekte. Interessenten, die die Plattform nutzen, suchen gezielt nach neuen Wohnprojekten, was die Qualität der eingehenden Anfragen im Vergleich zu einem breiten Portal erhöht.
Abrechnungsmodell im Vergleich
Viele klassische Portale arbeiten mit Inseratsgebühren oder Paketpreisen unabhängig davon, wie viele echte Interessenten tatsächlich entstehen. Sie zahlen also für Sichtbarkeit, nicht zwingend für Ergebnis.
Prompto arbeitet mit einem Pay-per-Lead-Modell: 65 EUR pro qualifiziertem Lead im Wohnbereich und 75 EUR für Investoren-Leads. In den ersten drei Monaten entfällt zusätzlich die Lizenzgebühr für den Marktplatz, sodass Bauträger direkt mit dem Ergebnis bezahlen statt mit der reinen Präsenz.
Leadqualität und Qualifizierungsprozess
Bei klassischen Portalen landen Anfragen häufig ungefiltert im Postfach, inklusive Interessenten, die nur allgemeine Informationen suchen oder bereits ein anderes Projekt favorisieren. Die Vorqualifizierung bleibt vollständig beim Bauträger.
Prompto qualifiziert Leads vor der Weitergabe, sodass Vertriebsteams gezielter mit Interessenten arbeiten können, die tatsächlich eine Kaufabsicht für das jeweilige Projekt haben.
Funktionsumfang über die Leadgenerierung hinaus
Klassische Portale sind in erster Linie Anzeigenplattformen. Verwaltung von Einheiten, Vertrieb und Dokumenten findet meist in einem separaten System statt, was zusätzliche Schnittstellen oder manuelle Übertragung erfordert.
Prompto verbindet Leadgenerierung mit einem CRM für Einheiten, Vertrieb und Maklerkollaboration sowie mit interaktiven Projektpräsentationen. Dadurch entsteht weniger Bruch zwischen Marketing und Vertriebsalltag.
Wann sich welcher Weg eignet
Klassische Portale eignen sich, wenn maximale Reichweite über ein breites Publikum gewünscht ist und das Budget unabhängig von der Leadanzahl feststeht. Für Bauträger, die gezielt Käufer für Neubauprojekte suchen und Kosten direkt an Ergebnisse koppeln möchten, bietet ein spezialisierter Marktplatz oft das bessere Kosten-Nutzen-Verhältnis.
In der Praxis kombinieren viele Bauträger beide Wege: klassische Portale für breite Sichtbarkeit, spezialisierte Marktplätze für qualifizierte Anfragen mit höherer Abschlusswahrscheinlichkeit.
Entscheidungshilfe
Vor einer Entscheidung lohnt sich ein Blick auf die eigenen Prioritäten.
- Steht Reichweite oder Leadqualität im Vordergrund?
- Soll das Budget an die Anzahl qualifizierter Leads gekoppelt sein?
- Wird eine Verbindung zu CRM und Vertriebsprozess benötigt?
- Wie viele Neubauprojekte sollen gleichzeitig vermarktet werden?
Häufige Fragen
Ist Prompto günstiger als klassische Immobilienportale?
Das hängt vom Vergleich ab. Bei Prompto zahlen Sie pro qualifiziertem Lead, bei klassischen Portalen meist pauschal für Sichtbarkeit, unabhängig von der Leadanzahl.
Kann ich Prompto zusätzlich zu einem Immobilienportal nutzen?
Ja, viele Bauträger kombinieren beide Wege, um breite Sichtbarkeit mit gezielt qualifizierten Leads zu ergänzen.
Werden Leads bei Prompto vorqualifiziert?
Ja, Leads werden vor der Weitergabe qualifiziert, sodass Bauträger gezielter mit Interessenten mit echter Kaufabsicht arbeiten.
Bietet Prompto auch CRM-Funktionen?
Ja, Prompto verbindet Leadgenerierung mit einem CRM für Einheiten, Vertrieb, Dokumente und Maklerkollaboration.